Workshop Vorstellung: Flipped Classroom im naturwissenschaftlichen Unterricht – didaktische Überlegungen und technische Umsetzung

In diesem Workshop stelle ich Ihnen meine Erfahrung zur Gestaltung von Präsenzphasen im Rahmen der Arbeit mit flipped classroom dar. Wir besprechen, diskutieren und entwickeln anhand didaktischer Überlegungen Unterrichtsbeispiele. Außerdem liegt ein Schwerpunkt auf der technischen Umsetzbarkeit im Schulalltag.  Die Präsenzphasen meines Unterrichts sind sehr flexibel gestaltet. Beispielweise können die Schülerinnen und Schüler Problemstellungen lösen, Screencasts zur individuellen Fehlerkorrektur einsetzen, oder in Gruppen Aufgaben bearbeiten. Für die Realisierung dieser Arbeitsformen haben sich zwei Dinge bewährt: Die Verwendung von selbstgestalteten Arbeitsheften, damit die Schülerinnen und Schüler eine Orientierung zur Bearbeitung verschiedenartiger Arbeitsaufträge haben. Außerdem der Einsatz eines mobilen Routers mit SD Karte, der den Schülerinnen und Schüler ermöglicht mit eigenen Geräten auf die Unterrichtsinhalte zuzugreifen. Damit hat sich der ursprünglich vermutete Nachteil eines fehlenden WLANs zu einem Vorteil entwickelt.

Autor:

Am Max-Planck-Gymnasium in München unterrichte ich (Wolfgang Dukorn) Biologie und Chemie. Seit mehr als vier Jahren erstelle ich Screencasts für den Chemie-Unterricht und erprobe deren praktikablen Einsatz in meinen Chemiestunden. Weiterhin halte ich Fortbildungen an der Lehrerakademie Dillingen zum sinnvollen Einsatz von iPads im Biologie- und Chemieunterricht. In diesem Rahmen wird auch das Erstellen von Screencasts und deren Einsatz im Flipped Classroom behandelt. Über das Thema flipped classroom hinaus leite ich die Schulbrauerei und habe eine Imkerei als Schulfirma etabliert.

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